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dirkmueller bei relleumkrid.de

Achtung! Das “bei” durch “@” ersetzen!

Ein paar ungewöhnliche Felsformationen etwas weiter im Norden, die an die Rückenplatten eines Stegosaurus erinnern. Diese Zeile ist mehrere hundert Meter lang und wäre in westlichen Ländern längst zum “Pilgerort” geworden.

Wieder einmnal stehen wir im Nichts. Dies ist wieder die Passage von Douz nach Ksar Ghilane, diesmal war sie jedoch sehr einfach zu fahren und wir kommen endlich bis nach Ghilane durch!

Hier spielen wir ein bischen in den Dünen um Ksar Ghilane. Ein idealer Spielplatz, denn die Zivilisation in Form rettender Geländewägen ist nicht weit, ebenso der heisse Pool.

Dies ist die Strecke zwischen der Oase und dem eigentlichen Ksar (im Hintergrund zu sehen), das von den Franzosen erbaut wurde. Mit etwas Glück kann man Relikte aus dieser Zeit finden, wie Bruchstücke von Granaten.

Das Ksar. vielleicht der bekannteste Ort in Tunesien für Wüstenfahrer. Viele machen hier Halt, weil es schon echtes Wüstenfeeling bietet. In der Nähe finden sich viele nette Übernachtungsplätze. ..

...und wer sein Feuerholz aus dem Norden mitgebracht hat, der kann sich’s sehr gemütlich machen.
Die Sandbleche schützen gegen den leichten Wind.
Leider stören dutzende von fetten Käfern die Idylle, man kann nur mit Stirnlampe zum Pieseln gehen.

Der unübertreffliche Pool in Ksar. Hier kann man Stunden im heissen Wasser liegen und zwischendurch einen teuren Kaffee oder Thé à la menthe schlürfen.
Auch dieser Brunnen wurde von den Franzosen gegraben (artesische Quelle).
Leider sinkt der Grundwasserspiegel immer mehr, was etliche alte Palmenhaine zum Absterben bringt.

Hier ist beim Bewässern ein bisschen was daneben gegangen, was zentralafrikanische Stimmung aufkommen lässt.

So auch hier...mit Storch schon fast kitschig.

Das ist die berüchtigte Piste von Ksar nach Douz, wie sie von den Touristen-Jeeps gefahren wird, die von der Küste kommen.
Diese “Strasse” ist wirklich so materialmordend wie ihr Ruf, es ist z.T. unglaublich. Wenn wir das vorher gewusst hätten, wären wir durch die Wüste zurück gefahren. Einige Male hebt das kpl. Auto ab, die Federung schlägt trotz Seikel-Federn und OME-Dämpfern durch. Mitten im Nichts gibt es aber ein asphaltiertes Teilstück!

Auch das war noch nicht alles - ein ( nicht mehr ganz serienmässige) Syncro kann mehr als man glaubt!
In der Nähe befindliche “richtige” Geländewagenfahrer haben nicht schlecht gestaunt.
Viel macht auch die Fahrtechnik aus. Gute Technik kann schlechte Fahrtechnik z.T. kompensieren, aber mit Gefühl für den Untergrund kommt man weiter als mit PS.
Trotzdem fuhr es sich mit den mittlerweile 90TDI-PS um einiges besser.

Mit 90PS, Seikel-Federn und OME-Dämpfern lässt sich manche Düne spielerisch leicht nehmen...

...bis man dann doch mal an die Grenzen stösst.
Hier befand sich hinter einer kleinen Düne direkt noch eine, dazwischen Weichsand.

Es half alles nichts - kein G-Gang und keine 90 PS. Die Bleche mussten her. Das war aber auch der einzige Einsatz dieser Art, und ich hab’s provoziert. Man kann gut erkennen, wie weit der Wagen eingesunken ist. Wer hier mit Gewalt rauswill, kann sein Fahrwerk zerreissen. Wenn der Wagen erstmal schräg steht, ist das Ausbuddeln der unteren Räder nicht ganz risikolos. Man sollte lieber ein Mal alles gründlich vorbereiten, als sich immer tiefer einzubuddeln. Glücklich ist, wer hier ein Begleitfahrzeug dabei hat, der spart sich schweisstreibende Graberei.

...und weiter geht’s!

Modernes Wüstenschiff begegnet den traditionellen Wüstenschiffen, den Kamelen.

...und dann haben wir uns noch ein paar schöne Tage an der Nordküste gegönnt. Paradiesisch! Man muss nur alles mitbringen, lediglich Wasser und von den Einheimischen ein paar Fische kann man kriegen, wenn man nicht zwischendurch weit zum Einkaufen fahren will.

Diese Schiffwracks bei Bizerte kann man besichtigen, sie wurden dort “abgewrackt”.

 

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